Pressemitteilung vom 14.03.2011
Zur Entwicklung um die japanischen Atomkraftwerke Fukushima erklären Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender, und Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:
Nach aktuellen Meldungen aus Japan droht den Menschen nach der Tsunamikatastrophe jetzt eine nukleare Katastrophe.
Mehrere Blöcke im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi sind außer Kontrolle. Radioaktivität tritt aus. Offensichtlich hat die Kernschmelze in einem Block begonnen. Es muss gehofft werden, dass die Bevölkerung vor einer massiven Freisetzung von Radioaktivität in Folge der Kernschmelze bewahrt werden kann. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan und den Verantwortlichen, die versuchen dies zu verhindern.
Die Menschen der Welt müssen vor diesen Risiken nachhaltig geschützt werden. Die Atomkraftwerke der Welt sind gegen das Risiko einer Kernschmelze nicht gefeit. Die Nicht-Beherrschung dieses Störfalls war in den 90er Jahren der Grund, nach Tschernobyl auch das deutsche Atomgesetz zu ändern, da auch die bestehenden Anlagen in Deutschland für diesen Fall nicht ausgelegt sind. Sie ist einer der Gründe, warum heute die Neuerrichtung von Atomanlagen in Deutschland gesetzlich untersagt ist und die Laufzeiten begrenzt wurden. Umso unverständlicher ist es, dass Bundesumweltminister Röttgen so tut, als sei Deutschland von den Vorgängen in Japan unberührt.
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