Pressemitteilung vom 22.06.2011
Zur Wiederwahl von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erklären die Fraktionsvorsitzenden Renate Künast und Jürgen Trittin:
Wir gratulieren Ban Ki Moon zu seiner Wiederwahl als Generalsekretär der Vereinten Nationen.
Während seiner ersten Amtszeit hat er mit stiller und konstruktiver Diplomatie zur Lösung von Krisen und Problemen der Weltgemeinschaft beigetragen. Insbesondere bei den humanitären Krisen in Haiti, Burma und Pakistan haben die UN unter seiner Führung schnell und effektiv agiert. Auch an den großen Krisenherden in Afrika konnten die UN eine positive Rolle spielen. Die Bekämpfung des Klimawandels steht ganz oben auf seiner Prioritätenliste.
Ban macht sich für eine neue Organisationskultur bei den UN stark. Dabei setzt er auf mehr Frauen in leitenden Positionen und transparente Strukturen. Es ist sein Verdienst, dass mittlerweile 25 Prozent der UN-Führungskräfte Frauen sind. Der Kampf gegen Korruption, auch in den eigenen Reihen, zeigt zählbare Erfolge.
Wir wünschen dem neuen und alten Generalsekretär gutes Gelingen bei den vielfältigen Herausforderungen, die in der kommenden Amtszeit auf ihn warten. Es wird insbesondere darum gehen, die Vereinten Nationen zu reformieren, damit sie auch langfristig ihrer Rolle für den Frieden in der Welt gerecht werden können.
Verwandte Artikel
ARCHIV: auf dieser Seite gibt es (nichts NEUES) zu sehen
Mit meinem Ausscheiden aus dem Bundestag Anfang 2024 wird diese Seite nicht mehr gepflegt. Hier finden sich alle Beiträge, Pressemitteilungen, Blog- und Gastbeiträge bis zum September 2024. Neues und aktuelles gibt es auf meiner Website www.trittin.de
Weiterlesen »
Energiewende in Deutschland – und der Welt: Rede bei der 3. KlimAKonferenz am 17.09.24 in Berlin
Lieber Christian Theobald, Meine Damen und Herren, Vielen Dank für die Einladung. 1 Global Denken – Lokal handeln Aber ich wundere mich, dass sie mich eingeladen haben. Denn folgt man Sarah Wagenknecht, Markus Söder oder Stefan Brandner – also BSW, CSU oder AfD – dann sind „Die Grünen die gefährlichste Partei Deutschlands“. Warum sind wir…
Weiterlesen »
Kopfgeld für Menschen aus Hongkong völlig inakzeptabel
Die Kopfgelder sind völlig inakzeptabel und entbehren jeder Rechtsgrundlage. Mit Angst und Schrecken versucht die kommunistische Partei erneut, Menschen in aller Welt zu unterdrücken. Menschen, die berechtigte Kritik an der kommunistischen Partei äußern. Das dürfen wir, das dürfen Demokratien nicht zulassen. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, das wir schützen und nicht der autoritären Willkür von Präsident Xi opfern dürfen.
Weiterlesen »
Kommentar verfassen