Pressemitteilung vom 01.03.2011
Zum Rücktritt von Karl Theodor zu Guttenberg erklärt der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin:
Karl Theodor zu Guttenberg zieht mit zweiwöchiger Verspätung die nötige Konsequenz aus seinen Täuschungsmanövern. Damit wird die ganze Angelegenheit zu einer Riesenblamage für die Kanzlerin, die bis zuletzt geglaubt hat, sich durch diese peinliche Affäre lavieren zu können. Merkels Zögern und machtpolitisches Taktieren haben nicht nur dem Ansehen unserer demokratischen Institutionen schwer geschadet. Frau Merkel hat damit aktiv den Werteverfall befördert. Konservative haben in der CDU seit dem keine Heimat mehr. Guttenbergs Rücktritt ist auch ein großer Sieg für die Wissenschaft, die den schamlosen Versuch der Kanzlerin nicht hingenommen hat, den Wissenschaftsstandort Deutschland beschädigen zu lassen. Dies ist auch wichtig für den Wissenschaftsstandort Göttingen mit seinen zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen.
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