Japans Regierung muss handeln

Pressemitteilung vom 02.08.2011

Anlässlich der Messung neuer Strahlungshöchstwerte am Unfall-Reaktor in Fukushima erklärt Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender:

Die Katastrophe von Fukushima wurde nur verdrängt – aber sie ist nicht vorbei. Sie dauert an. Die jetzt gemessenen Strahlungswerte sind ein erschreckender Beleg dafür. Die tödliche Gefahr für die Menschen im Umfeld der havarierten Reaktoren besteht weiter.

Auch fünf Monate nach Beginn der Kernschmelze hat der Betreiber TEPCO die Lage nicht unter Kontrolle. Dass er jetzt zunächst prüfen muss, woher die extreme Strahlungsbelastung kommt, zeigt das ganze Ausmaß der Überforderung.

Die japanische Regierung muss jetzt alles tun, um noch schlimmere Auswirkungen der Katastrophe zu verhindern. Sie muss für maximale Transparenz sorgen und internationale Unterstützung heranziehen.

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