Pressemitteilung vom 02.08.2011
Anlässlich der Messung neuer Strahlungshöchstwerte am Unfall-Reaktor in Fukushima erklärt Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender:
Die Katastrophe von Fukushima wurde nur verdrängt – aber sie ist nicht vorbei. Sie dauert an. Die jetzt gemessenen Strahlungswerte sind ein erschreckender Beleg dafür. Die tödliche Gefahr für die Menschen im Umfeld der havarierten Reaktoren besteht weiter.
Auch fünf Monate nach Beginn der Kernschmelze hat der Betreiber TEPCO die Lage nicht unter Kontrolle. Dass er jetzt zunächst prüfen muss, woher die extreme Strahlungsbelastung kommt, zeigt das ganze Ausmaß der Überforderung.
Die japanische Regierung muss jetzt alles tun, um noch schlimmere Auswirkungen der Katastrophe zu verhindern. Sie muss für maximale Transparenz sorgen und internationale Unterstützung heranziehen.
Verwandte Artikel
ARCHIV: auf dieser Seite gibt es (nichts NEUES) zu sehen
Mit meinem Ausscheiden aus dem Bundestag Anfang 2024 wird diese Seite nicht mehr gepflegt. Hier finden sich alle Beiträge, Pressemitteilungen, Blog- und Gastbeiträge bis zum September 2024. Neues und aktuelles gibt es auf meiner Website www.trittin.de
Weiterlesen »
Energiewende in Deutschland – und der Welt: Rede bei der 3. KlimAKonferenz am 17.09.24 in Berlin
Lieber Christian Theobald, Meine Damen und Herren, Vielen Dank für die Einladung. 1 Global Denken – Lokal handeln Aber ich wundere mich, dass sie mich eingeladen haben. Denn folgt man Sarah Wagenknecht, Markus Söder oder Stefan Brandner – also BSW, CSU oder AfD – dann sind „Die Grünen die gefährlichste Partei Deutschlands“. Warum sind wir…
Weiterlesen »
Kopfgeld für Menschen aus Hongkong völlig inakzeptabel
Die Kopfgelder sind völlig inakzeptabel und entbehren jeder Rechtsgrundlage. Mit Angst und Schrecken versucht die kommunistische Partei erneut, Menschen in aller Welt zu unterdrücken. Menschen, die berechtigte Kritik an der kommunistischen Partei äußern. Das dürfen wir, das dürfen Demokratien nicht zulassen. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, das wir schützen und nicht der autoritären Willkür von Präsident Xi opfern dürfen.
Weiterlesen »
Kommentar verfassen