Zu der Entscheidung für Songdo als Sekretariat des Grünen Klimafonds erklärt Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag:
„Südkorea und der Stadt Songdo gelten meine herzlichen Glückwünsche und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Arbeit. Eine Entscheidung zugunsten Bonns hätte nahegelegen, nicht zuletzt, weil dort bereits mehrere thematisch eng verwandte UN-Sekretariate zu Umweltabkommen beheimatet sind.
Dass Bonn scheiterte, liegt nicht an der guten Bewerbung der Bundesstadt, sondern ist eine politische Blamage für die Umweltdiplomatie des Auswärtigen Amtes und des Bundesumweltministeriums. Sie haben die Quittung bekommen für eine deutsche Klima- und Umweltpolitik, die ihren Anspruch und ihren Nimbus als Vorreiterin längst verloren hat. Wer als Industrieland den Klimaschutz vernachlässigt und die Energiewende versemmelt, der darf sich nicht wundern, wenn er auf internationaler Bühne das Nachsehen hat.“
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