Wirtschaftsproblematik bei Aleo Solar und Prokon

Der südniedersächsische Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt zu den aktuellen Umsatzeinbrüchen in der Solar- und Windenergiewirtschaft:

Die Krise von Aleo zeigt: Das Ausbremsen der Energiewende ist nicht nur schlecht für das Klima sondern bedroht eine ganze Branche. Die Behauptung des damaligen Umweltministers Norbert Röttgen bei der EEG-Novelle 2012, „Die Erfolgsgeschichte der Fotovoltaik wird weitergehen“, kann als widerlegt gelten. Die drastischen Kürzungen in der Solarförderung hat unzählige Arbeitsplätze gekostet.

Die aktuellen großen Umsatzeinbußen beim Solarmodulhersteller Aleo Solar lassen sich auf die verfehlte Energiewirtschaftspolitik der CDU zurückführen. Daran soll sich leider laut Koalitionsvertrag auch unter Schwarz-Rot nichts ändern.

Auch die aktuelle Debatte um die fragwürdigen Geschäftspraktiken von Prokon kann nicht darüber hinweg täuschen, dass der Windbranche eine ähnliche Entwicklung droht, wenn die Pläne der Großen Koalition Wirklichkeit werden.

Wenn südlich von Hannover keine Windräder mehr gebaut werden, dann sind allein in Niedersachsen zehntausende von Arbeitsplätzen in Gefahr. Deshalb brauchen wir einen Energiekonsens für den Ausbau der Erneuerbaren und keinen Deckel für sie.

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