Der südniedersächsische Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin wehrt sich gegen die von der Bahn für ab Mitte April angekündigten ICE-Ausfälle in Göttingen.
Zum einen würde das für Durchreisende aus der Region unzumutbare Einschnitte in ihre Mobilität bedeuten. Damit ließe die Flächenwirkung der Bahn nach, urteilt Gerd Aschoff vom Fahrgastverband Pro Bahn e.V. und zum anderen konterkariert diese Ankündigung die Aussage der Bahn, es bestehe keine Ausdünnungsgefahr bei den ICE-Haltepunkten in Göttingen. Noch Ende letzten Jahres hatte die Bahn Befürchtungen, dass es im Zuge der Eröffnung der Neubaustrecke München-Berlin im Jahr 2017 zu einer Ausdünnung von Haltepunkten komme, abgewiegelt. Dass es nun doch zu Zugausfällen kommen soll, deutet auf ein strukturelles Problem im Konzernmanagement hin, das offenbar nur provisorisch mittels kurzfristiger Lösungen angegangen wird.
Denn auch andere Regionen sind von ICE-Streichungen betroffen, nach Auskunft von Gerd Aschoff aktuell z.B. die Strecke Bremen – Hannover. Diese Methode der Bahn, Warteschleifen bei der ICE-Zulassung zu überbrücken, ist nicht hinnehmbar, protestiert Jürgen Trittin.
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