Der südniedersächsiche Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt zum Rauswurf der Caldener Flughafenchefin Maria Anna Muller:
Auch mit neuem Personal wird sich nichts an dem Millionengrab Kassel-Calden ändern. Sicherlich hat Frau Muller in der Öffentlichkeit keine gute Figur gemacht, aber an den Realitäten kann auch ein anderer Flughafenchef nichts ändern. Von schwarzen Zahlen ist Kassel-Calden weit entfernt und eine Umkehr dieser Tendenz für die nächsten Jahre nicht erkennbar. Für einen hoch subventionierten Regionalflughafen wie Kassel-Calden, dessen Flugbetrieb seit der Eröffnung im vergangenen Jahr weit hinter den Erwartungen zurückblieb, kann das nur bedeuten, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen.
Die EU-Wettbewerbskommission verlangt, dass staatliche Betriebsbeihilfen für Flughäfen innerhalb von zehn Jahren schrittweise abzubauen sein. Danach müssen alle Standorte wirtschaftlich auf eigenen Füßen stehen, um Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken. Wie dies in Calden zu erreichen sein soll, ist mir vollkommen unerklärlich. Aber davor die Folgen dieses Weiterwurschteln zu berücksichtigen, drückt sich auch die Bundesregierung, wie die Antwort auf eine Anfrage von mir zeigt.
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