Güntzler Windkraftkritik konterkariert Koalitionsvertrag

Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt zur Kritik Fritz Güntzlers (CDU) am Entwurf des Windkrafterlasses des Landes Niedersachsen:

Die größten Kritiker der Elche, waren früher selber welche: Fritz Güntzler und die CDU in Göttingen stellen sich mit ihrer Position zur Windkraft ins Abseits. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist Teil des Koalitionsvertrages sowie des grade von der Großen Koalition veränderten Erneuerbaren EnergienGesetzes. Die Ausbauziele des Landes sind angemessen entsprechen dem Konsens zischen der Budneskanzlerin von der CDU und allen Miniterpräsidenten. Güntzler und Co meckern über bundesrechtliche Regelungen, die die CDU selbst geschaffen hat. Die heute geltenden gesetzlichen Grundlagen zu Mindestabständen fänden sich im Bundesimmissionsschutzrecht. Diese sind ausreichend zum Schutz.
Außerdem wird der Windkrafterlass des Landes im Dialog auch mit den Umweltverbänden erarbeitet und berücksichtigt natürlich auch Arten- und Naturschutzinteressen.
Offensichtlich will Güntzler die Erneuerbaren ausbremsen – die Gewinner wären Kohle und Braunkohle. Verlierer aber ist das Klima.

 

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