Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt zur Antwort auf seine Anfrage zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen:
Fast alle Projekte zur Förderung von Langzeitarbeitslosen laufen in Göttingen bis Jahresende aus. Was danach kommt, weiß man nicht genau. Fest steht, dass es zum 1. Januar keine Ersatzmaßnahmen für die bisherige Bürgerarbeit gibt. Nach Auskunft des Ministeriums werden im Zeitraum 2015-2019 insgesamt höchstens 33 000 Menschen deutschlandweit gefördert werden. Bei einer Million Langzeitarbeitslosen, von denen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit etwa 300.000 als kaum noch vermittelbar gelten, ein Tropfen auf den heißen Stein. Und was für Südniedersachsen dafür abfällt ist nicht abzusehen. Es ist auch nicht bekannt, welche Maßnahmen ab dem 01. Januar 2015 – also in sechs Wochen – wann und wo starten. Die Große Koalition lässt Langzeitarbeitslose weiterhin im Regen stehen.
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