Der südniedersächsische Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt zur Eröffnung des Raumordnungsverfahren zu einer Oberweserpipeline:
Der Beginn des Verfahrens ist ein Affront Hessens gegenüber allen Weseranrainern. Eine Pipeline an die Oberweser ist keine Lösung, sondern verlagert sie allerhöchstens von der Werra an die Weser. Hessen entsorgt sich zu Lasten von Niederschsen, Nordrhein-westfalen und Bremen. Hinzu kommt als Speicherbecken ein riesiger Salzsee, der bis zu fünf Mal größer dimensioniert ist, als derzeit im Maßnahmenplan Weser als noch zu prüfende Option diskutiert wird.
Was brauchen sind keine Scheinlösungen nach dem St. Florians-Prinzip. Erforderlich sind an den Ursachen ansetzende Lösungen, die zu einer dauerhaften Verbesserung der Situation beider Flüsse, sowie des Grundwassers führen. Deshalb muss K+S Pflicht alle Möglichkeiten zu ergreifen, die salzhaltigen Abwässer zu reduzieren. Eine Pipeline an die Oberweser lehnen wir mit Entschiedenheit ab und würde von Niedersachsen wohl beklagt werden.
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