Der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt nach der USA-Reise des VW-Vorstandsvorsitzenden Matthias Müller:
Das Desaster des USA-Besuchs von VW-Chef Müller offenbart, dass die Führung des Unternehmens das ganze Ausmaß der Dieselgate-Affäre immer noch nicht verstanden hat. Mit immer neuen, immer ungenügenden Nachbesserungsmaßnahmen versucht man zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Die Wahrheit ist: Volkswagen ist in den USA mit dem Versuch krachend gescheitert Diesel-PKWs auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt zu platzieren.
Dennoch versucht das Unternehmen verzweifelt seine Dieselstrategie um jeden Preis zu retten. Für diesen Versuch gilt ein altes Indianersprichwort: Wenn das Pferd tot ist, nützt es nichts ihm die Sporen zu geben.
VW ist so dabei die Zukunft des Unternehmens zu gefährden. Das ist für Deutschland und insbesondere für Niedersachsen eine erschreckende Perspektive. Not tut etwas anderes. Die Abgas-Affäre muss konsequent aufgearbeitet werden. Und es bedarf einer grundlegenden neuen Unternehmensstrategie für die Märkte von morgen. Hier gilt: Elektro statt Diesel. VW muss endlich auf Elektromobilitätsoffensive setzen. Nur so kann aus VW wieder ein ein Vorreiter in der Automobilbranche werden.
Volkswagen:das Auto – wird erst wieder gelten, wenn sich VW vom Stickoxid-Diesel konsequent verabschiedet.
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