Obama in Berlin: Die transatlantischen Beziehungen vor schweren Wassern

Zum Besuch des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama in Berlin erklärt Jürgen Trittin, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:

Barack Obama hat die transatlantischen Beziehungen instandgesetzt. Er hat die Alleingänge der Bush-Ära überwunden und die USA in den letzten acht Jahren wieder zu einem Partner gemacht, gerade auch Europas. Das zeigt die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Abkommen mit dem Iran. Das zeigt Obamas treibende Rolle beim Pariser Abkommen zum Klimaschutz.

Diese guten transatlantischen Beziehungen drohen unter Trump  – nicht nur beim Iran-Abkommen und beim Klimaschutz – in schwere Wasser zu geraten. Potenzielle Kandidaten für sein Kabinett wie John Bolton stehen für eine unilaterale und vor allem aggressive US-Außenpolitik. Sie fordern mehr Aufrüstung. Für Europa heißt das: es wird schwierig. Wir brauchen transatlantische Kooperation, gerade in Zeiten globaler Krisen und Konflikte. Damit die Zusammenarbeit auch in Zukunft funktioniert muss ein gestärktes Europa den USA geeint begegnen.

 

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