Heute halte ich anlässlich des 6. Stiftungstages der RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft zum Thema „Was ist ein gutes Leben? Was ist eine gute Energiewende?“. Dazu hat mich die RWE-Stiftung Innogy vorab interviewt. Für die Erlangung eines guten Lebens gehören Ökologie und Gerechtigkeit ganz klar zusammen. Ein gutes Leben besteht aus Teilhabe, aus wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Teilhabe an der Gesellschaft. Das bedeutet, dass jedermann die Chancen, die sich ihm bieten, auch tatsächlich nutzen kann und nicht daran gehindert wird – sei es durch Unverantwortlichkeiten der heutigen oder voriger Generationen. Das Wichtigste ist, dass wir uns vom veralteten paternalistischen Ansatz verabschieden. Früher hieß es, man müsse nur den armen Ländern helfen, dann würde alles gut. Heute wissen wir, dass die Verantwortung für das gute Leben aller auf diesem Globus auch den reichen Ländern ins Stammbuch geschrieben werden muss. Wir müssen endlich bei uns selbst anfangen.
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