Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt zur Schließung des Druckzentrums des Göttinger Tageblattes:
Es ist bedauerlich, dass das Druckzentrum geschlossen wird. Noch schwerer wiegt, dass der Madsack-Konzern dies den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erst auf den letzten Drücker mitgeteilt hat. Trotz schwieriger Zeiten für die Presselandschaft muss das Unternehmen nun seiner Verantwortung gerecht werden und eine sozialverträgliche Regelung für die Beschäftigten finden.
Hier gehen tarifliche Arbeitsplätze in Göttingen zugunsten von Renditeerwartungen der Madsack-Geldgeber verloren. Das ist bitter. Bemerkenswert ist aber wie dies geschieht. Dass in einem Unternehmen, bei dem die SPD über ihre Beteiligungsgesellschaft DDVG mit rund 23 Prozent der größte Anteilseigner ist, zu solchen Nacht-Und Nebel-Aktionen gegriffen wird ist doppelt unsozial.
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