Emmanuel Macron hat die französische Präsidentschaftswahl gewonnen. Die gute Nachricht ist: der nächste Präsident ist ein Europäer. Macron steht für ein liberales, offenes Frankreich. Die Mehrheit der Französinnen und Franzosen hat Rassismus und Protektionismus heute Abend eine Absage erteilt. Aber die Rekord-Enthaltung zeigt: viele haben sich nicht repräsentiert gefühlt. Und es muss erschrecken, wenn mehr als Drittel sich für Marine L Pen entschieden haben.
Auf Macron wartet die enorme Aufgabe, das Land wieder zu versöhnen: miteinander, mit dem politischen System und mit Europa. Wie viel Spielraum er dabei überhaupt hat, entscheidet sich bei den Parlamentswahlen am 11. und 18. Juni.
Wenn Europa den Erfolg von Macron will, muss Deutschland seine Europapolitik verändern. Europa wird nicht mit Austerität aus der Krise kommen. Wer nur auf Sparen setzt wie Merkel und Schäuble versäumt zu investieren. Nur wenn wir massiv in Infrastruktur und Klimaschutz investieren, werden die Menschen wieder eine europäische Zukunft sehen.
Foto: Rasmus Tanck
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