Die Deutsche Bahn spritzt weiter Glyphosat auf Gleisen in Göttingen und im Landkreis. Zuletzt wurde im Mai in der Stadt und im Mai und Juni im
Landkreis Göttingen. Die Krebsexperten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufen Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ ein. Solange Zweifel an der gesundheitlichen Unbedenklichkeit bestehen, muss ein Anwendungsmoratorium für Glyphosat verhängt werden.
Wir fordern die Bahn daher auf den Einsatz von Glyphosat zu stoppen, wie die Stadt und der Landkreis Göttingen dies bei eigenen Flächen schon beschlossen haben. Das Mindeste wäre aber eine Information der Anwohnerinnen und Anwohner durch die DB im Vorfeld des Mitteleinsatzes gewesen. Das Vorsorgeprinzip verlangt, die Belastung beziehungsweise Exposition der Bevölkerung gegenüber dem Wirkstoff soweit als möglich zu minimieren.
Es ist gut, dass das Eisenbahnbundesamt die „Entwicklung eines
Alternativverfahrens zur chemischen Vegetationskontrolle auf Gleisanlagen“ ausgeschrieben hat und DB hat mittlerweile auch zugesagt, den Einsatz von Glyphosat zu minimieren und möglichst ganz darauf zu verzichten. Wann dies der Fall sein kann, ist aber vollkommen offen.
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