#EinsatzGrün – Jürgen Trittin auf Streife mit der Polizei in Göttingen

Am Morgen den 23.09.19 ist Jürgen Trittin um 6:30 bei der Wache der Polizeidirektion Göttingen aufgebrochen, um Kommissarin Lena Sander und Hauptkommissar Oliver Bersenkowitsch auf ihrer Frühstreife zu begleiten. Vorher nahm er bereits an der morgendlichen Lagebesprechung teil.

Die Streife verlief insgesamt sehr ruhig. Die Beamt*innen mussten lediglich einen kleineren Verkehrsunfall, sowie einen gescheiterten Einbruchsversuch in einem Seniorenheim aufnehmen. Wie Trittin betonte ging es bei diesem Termin allerdings auch gar nicht „um Aufregung, sondern um Alltag“. Ziel war es die Polizist*innen bei ihrer täglichen Arbeit zu begleiten, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und mehr über die Situation der Polizei vor Ort und ihre Arbeitssituation zu erfahren. So stelle Jürgen Trittin beispielsweise Fragen zur Ausbildungssituation sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Letztere stelle sich in Berufen mit Schichtdienst auf besondere Weise. Eine weitere Frage die Jürgen Trittin interessierte bezog sich darauf, wie die Beamt*innen mit Belastungssituation umgehen, wenn sie zum Beispiel Abschiebungen durchführen müssen. Eine wichtige Erkenntnis, die er aus diesem Termin mitgenommen hat war folgenden: „Polizeiarbeit ist verdammt viel Sozialarbeit“.

Im Anschluss an den „Einsatz“ sprach Jürgen Trittin mit dem Polizeipräsidenten Uwe Lührig und seinem Stellvertreter Gerd Lewin.

Jürgen Trittins Besuch bei der Polizei in Göttingen war Teil der Aktionswoche #EinsatzGrün, im Rahmen derer sich Grüne Bundestagsabgeordnete im gesamten Bundesgebiet über die Arbeit der Polizei informieren. Ihrer Erkenntnisse und Erfahrungen fließen ein, wenn die GRÜNEN auf ihrem Polizeikongress am 22.11.2019 über ihre Polizeipolitik sprechen werden.

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