Die Mietenexplosion hat die Studierenden voll erfasst. 2.300 in Göttingen betroffen. Die Vorlesungen an der Georg-August-Universität starten in diesen Tagen. Gerade für die Erstsemester beginnt eine wichtige, spannende und neue Phase ihres Lebens. Doch immer mehr Studierende können sich nicht auf das Studium konzentrieren, sondern suchen noch vergeblich nach einer Bleibe.
Der Göttinger Abgeordnete Jürgen Trittin erklärt dazu:
Wohnen muss auch für Studierende bezahlbar sein. Mietenexplosion und historischer Tiefstand bei den Wohnheimplätzen müssen der Bundesregierung ein Weckruf sein. Eine gemeinsame Wohnheim-Offensive mit den Ländern ist die richtige Antwort auf lange Wartezeiten auf einen Wohnheimplatz. Andernfalls drohen zu Semesterbeginn künftig Zelt- oder Matratzenlager auf dem Campus. Das Angebot von Hotelübernachtungen kann nur eine vorübergehende Maßnahme sein.“ In Hochschulstädten wie der unseren werden auf dem freien Markt für kleine Wohnungen inzwischen im Schnitt über 400 Euro gezahlt und damit deutlich mehr als die 325 Euro, die im BAföG pauschal für das Wohnen gewährt werden. Trittin: „Den Studierenden bleibt immer weniger Geld zum Leben. Verschärfend kommt das Allzeittief bei den Wohnheimplätzen hinzu. Nur noch 9,6 Prozent der Studierenden finden Platz in Wohnheimen – der preisgünstigsten Wohnform nach dem Elternhaus. Auch deshalb muss die Mietpreisbremse endlich scharf gestellt werden. So zählen möblierte Wohnungen und Zimmer zu den vielen unsinnigen Ausnahmen. Doch solche Angebote haben sich in den letzten Jahren am Wohnungsmarkt vervierfacht. Diese Schlupflöcher müssen weg – auch und gerade in den Universitäts- und Hochschulstädten.
Das Gros der öffentlich geförderten Wohnheimplätze stammt aus Bund-Länder-Programmen der Vergangenheit. An diese erfolgreichen Programme gilt es anzuknüpfen, anstatt Verantwortung weg zu delegieren, wie es aktuell die Maxime der Bundesregierung ist. Bauminister Seehofer und Bildungsministerin Karliczek müssen liefern statt studentischer Wohnungsnot tatenlos zuzusehen. Gerade Studieninteressierte aus einkommensarmen Nicht-Akademiker-Familien sind auf eine verlässliche Studienfinanzierung und eine bezahlbare Bleibe angewiesen, damit der Bildungsaufstieg gelingt. „Wohnen muss auch für Studierende bezahlbar sein. Mietenexplosion und historischer Tiefstand bei den Wohnheimplätzen müssen der Bundesregierung ein Weckruf sein. Eine gemeinsame Wohnheim-Offensive mit den Ländern ist die richtige Antwort auf lange Wartezeiten auf einen Wohnheimplatz. Andernfalls drohen zu Semesterbeginn künftig Zelt- oder Matratzenlager auf dem Campus. Das Angebot von Hotelübernachtungen kann nur eine vorübergehende Maßnahme sein.“ In Hochschulstädten wie der unseren werden auf dem freien Markt für kleine Wohnungen inzwischen im Schnitt über 400 Euro gezahlt und damit deutlich mehr als die 325 Euro, die im BAföG pauschal für das Wohnen gewährt werden. Trittin: „Den Studierenden bleibt immer weniger Geld zum Leben. Verschärfend kommt das Allzeittief bei den Wohnheimplätzen hinzu. Nur noch 9,6 Prozent der Studierenden finden Platz in Wohnheimen – der preisgünstigsten Wohnform nach dem Elternhaus. Auch deshalb muss die Mietpreisbremse endlich scharf gestellt werden. So zählen möblierte Wohnungen und Zimmer zu den vielen unsinnigen Ausnahmen. Doch solche Angebote haben sich in den letzten Jahren am Wohnungsmarkt vervierfacht. Diese Schlupflöcher müssen weg – auch und gerade in den Universitäts- und Hochschulstädten.“ Das Gros der öffentlich geförderten Wohnheimplätze stammt aus Bund-Länder-Programmen der Vergangenheit. Trittin: „An diese erfolgreichen Programme gilt es anzuknüpfen, anstatt Verantwortung weg zu delegieren, wie es aktuell die Maxime der Bundesregierung ist. Bauminister Seehofer und Bildungsministerin Karliczek müssen liefern statt studentischer Wohnungsnot tatenlos zuzusehen. Gerade Studieninteressierte aus einkommensarmen Nicht-Akademiker-Familien sind auf eine verlässliche Studienfinanzierung und eine bezahlbare Bleibe angewiesen, damit der Bildungsaufstieg gelingt.“
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