Der südniedersächsische Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt zu den Diskussion zur sogenannten „Kasseler Kurve“:
Die Kasseler Kurve wird für die Verkehrswende gebraucht. Es ist ein wichtiges Schienenprojekt, dem für die Stärkung des Schienengüterverkehrs große Bedeutung zukommt. Die Investition ist überschaubar, um zusätzliche Kapazitäten für den Güterverkehr Schiene aufzubauen und so die Voraussetzungen für Verkehrsverlagerung zu schaffen. Durch die Verknüpfung der beiden Strecken können freie Kapazitäten für den Schienengüterverkehr genutzt werden. Insbesondere auch langlaufende Güterverkehre in der Relation Osteuropa – Beneluxstaaten würden von der Infrastrukturmaßnahme profitieren.
Der Ausbau der Alternativstrecke durch Solling und Südharz (Altenbeken – Ottbergen – Uslar -Northeim – Nordhausen) hätte zwar den Vorteil, dass sie den Laufweg für Güterzüge in Ost-West-Relation gegenüber dem Weg über Eichenberg und Kassel um mehr als 30 Kilometer verkürzen würde. Dem stehen jedoch erhebliche Investitionen für den Ausbau der Strecke gegenüber. Die Planung und der Ausbau würde darüber hinaus noch Jahre dauern, trotzdem sollte auch diese Variante zusätzlich auch weiter geprüft werden.
Bei der Planung und Bau der „Kasseler Kurve“ ist der Lärmschutzes besondere Bedeutung beizumessen, da zu viel Lärm zu körperlichen Stressreaktionen führt und krank macht. Lärmschutz ist daher ein wichtiges Anliegen, der beim Ausbau bestmöglich berücksichtigt werden sollte, gerade auch um die Akzeptanz des Projektes zu stären.
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