Pressemitteilung vom 08.11.2011
Zum Jahrestag des 9. November erklären die Fraktionsvorsitzenden Renate Künast und Jürgen Trittin:
Kein anderer Gedenktag ist so mit der wechselvollen Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert verbunden wie der 9. November. Er steht für Mut, Hoffnung auf Freiheit und Kampf gegen den Unrechtsstaat, aber auch für Schuld, Hass und staatlich organisierten Massenmord.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden unzählige jüdische Geschäfte und Einrichtungen zerstört und Synagogen in Brand gesteckt. Hunderte Juden wurden innerhalb weniger Tage ermordet. Die Novemberpogrome markieren den Beginn des Massenmordes an Juden, Roma und Sinti, Homosexuellen, Behinderten und Andersdenkenden und damit das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Die Lehren aus dieser Geschichte dürfen wir nie vergessen.
Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Tausende DDR-Bürgerinnen und Bürger hatten sie mit ihrer Unerschrockenheit zu Fall gebracht. Die friedlichen Revolutionen in der DDR und anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks beendeten den Kalten Krieg und brachten Millionen Menschen Freiheit und Bürgerrechte.
Uns Deutsche wird der 9. November auf zwei sehr unterschiedliche Arten stets daran erinnern, wie wichtig Bürgerrechte, Demokratie und Freiheit sind und dass wir immer wieder aktiv für sie eintreten müssen – hierzulande und überall auf der Welt.
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