Zu den jüngsten Äußerungen des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), bezüglich der Ortsumgehung Duderstadt/Gerblingerode erklärt der Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin:
Aufschlussreich an Ferlemanns Statement zur Ortsumgehung Duderstadt ist das, was er an Informationen zum Bundesverkehrswegeplan 2015 (BVWP) zurückhält. Der Staatssekretär verschweigt, dass alle Verkehrsprojekte auf den Prüfstand kommen. Das heißt auch die Ortsumgehungen im Verlauf der B 247 werden neu bewertet; Kosten und Nutzen werden auf Basis aktueller Daten zur Einwohner- und Verkehrsentwicklung berechnet.
Dabei wird ins Gewicht fallen, dass das Verkehrsaufkommen auf der B 247 seit einer Dekade kontinuierlich zurückgeht. Auch der demographische Wandel in der Perspektive 2030+ wird vom Bundesverkehrsministerium berücksichtigt.
Ferlemann lässt die Menschen im Eichsfeld auch über die neuen Schwerpunkte des neuen BVWP im Unklaren: Absoluten Vorrang hat künftig der Erhalt der bestehenden Verkehrsnetze. Die verbleibenden knappen Mittel sollen dann zu drei Vierteln für die Engpassbeseitigung im Eisenbahn- und Autobahnnetz verwendet werden. Die Zeit der „Wünsch-Dir-Was-Politik“ im Straßenbau geht damit unwiderruflich zu Ende.
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