Die Mahnung der G20 auf dem Treffen ihrer Finanzminister*innen, dass das unterschiedliche Impftempo und immer neue Varianten des COVID-19 Virus den Weg in den globalen Normalzustand gefährden, muss dringend gehört werden.

Die Mahnung der G20 auf dem Treffen ihrer Finanzminister*innen, dass das unterschiedliche Impftempo und immer neue Varianten des COVID-19 Virus den Weg in den globalen Normalzustand gefährden, muss dringend gehört werden.
Die Verlängerung des Lockdown light war unumgänglich. Gerade mit Blick auf die Zahlen insbesondere bei der Intensivmedizin. Die bisherigen Maßnahmen haben zwar den exponentiellen Anstieg gestoppt, aber die Fallzahlen sind noch viel zu hoch. Besonders bitter ist das an der Rekord-Zahl an Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid19-Infektion zu sehen.
Umso mehr verwundert der Widerstand der Ministerpräsidenten gegen wirklich bundesweite und wirksame Maßnahmen. Das Umetikettieren durch Vervierfachung der Inzidenzzahlen, um härtere Maßnahmen zu ergreifen, geht an der Realität vorbei. Wenn das Ziel eine 50er Inzidenz in 7 Tagen auf 100000 Einwohner*innen ist, kann man nicht erst bei 200er Inzidenzen handeln. Das ist wissenschaftsfrei und verantwortungslos.
Es ist beschämend, dass sich die Ministerpräsidenten nicht auf ein bundesweites Böllerverbot zu diesem Corona-Sylvester einigen konnten. Nötig wäre ein bundesweites Verkaufs- und Zündverbot. Alles andere lässt die Kommunen mit dem Problem allein.
Jürgen Trittin begründet sein Ja zum Bevölkerungsschutzgesetz.
Die Corona-Krise hat die NATO-Krise in den Hintergrund treten lassen. Doch damit ist die Krise der NATO nicht verschwunden.
Was wir jetzt noch tun können, ist, die Ausbreitung des Coronavirus deutlich zu verlangsamen und das exponentielle Wachstum zu dämpfen. Das hat jetzt oberste Priorität.