Pressemitteilung vom 26.09.2011
Zum Tod der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai erklären die Fraktionsvorsitzenden Renate Künast und Jürgen Trittin:
Wir trauern um die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, die gestern ihrer schweren Krankheit erlag. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Hinterbliebenen.
Wangari Maathai hat bewiesen, dass das Pflanzen von Bäumen Revolutionen auslösen kann. Sie war eine starke und außergewöhnliche Persönlichkeit. Die persönlichen Begegnungen und Gespräche mit ihr beeindruckten uns sehr. Sie war eine Kämpferin, die ihr Leben und Wirken dem Umweltschutz, demokratischen Grundsätzen und Menschen- und Frauenrechten widmete. Selbst als sie wegen ihres Engagements von der Regierung mit Gefängnis bestraft und sogar misshandelt wurde, gab sie ihren Kampf und ihre Vision nicht auf. Ihre Wiederaufforstungsprogramme und ihr Engagement auch zu neueren Problemen wie „land grabbing“ sind richtungsweisend und brachten ihr zu Recht eine Reihe von internationalen Auszeichnungen ein.
Mit Wangari Maathai ist eine Verfechterin einer gerechten, nachhaltigen und friedlichen Welt von uns gegangen. Ihr Green Belt Movement, das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, wird aber weiterhin Vorbild und Inspiration für viele Aktivistinnen und Aktivisten weltweit sein.
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