Der südniedersächsiche Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin kritisiert die Verlängerung der Einleitungsgenehmigung für Salzlauge für die K+S Kali GmbH durch das Regierungspräsidium Kassel.
Die erneute Verlängerung lässt wieder Jahre vergehen, bevor die Werra und Weser von K+S substantiell entlastet werden. Die Vorgaben des Regierungspräsidiums greifen zu spät und zu wenig.
Die angekündigte stufenweise Absenkung greifen viel zu kurz, und gelten erst ab dem Jahr 2015. Die für 2015 angekündigte stufenweise Absenkung der Grenzwerte für Chlorid, Magnesium und Kalium erfolgt zu spät und wird nicht ausreichen, um die Wasserqualität der Werra spürbar zu verbessern. Bis dahin ändert sich nichts für Werra und Weser.Ab 2020 muss aber dann endgültig Schluss mit der Einleitung von Lauge in die Werra sein. Bis dahin muss K+S sein Abfallproblem lösen. Für die Entsorgung von nicht vermeidbaren Abwässern ist die bester Lösung eine Fernleitung in die Nordsee und nicht neue Salzseen oder eine Einleitung in die Weser.
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