Zu den Vorwürfen von NATO-Generalsekretär Rasmussen, Bürgerinitiativen und Umweltverbände, die Fracking-Vorhaben kritisieren, seien vom Kreml finanziert, erklärt Jürgen Trittin MdB und Mitglied in der Parlamentarischen Versammlung der NATO:
Vorwärts in die Vergangenheit. NATO-Generalsekretär Rasmussen bedient die Reflexe des Kalten Krieges. Früher wurde die Friedensbewegung als fünfte Kolonne Moskaus diffamiert, heute müssen die Umweltschützer dafür herhalten. Alle Wege führen nach Moskau – auch die der Fracking-Gegner. Das ist abstrus.
Die Diffamierung von Fracking-Gegnern durch NATO-Verantwortliche muss ein Ende haben. Es geht um die Sauberkeit unseres Wassers und das Klima. Die Abhängigkeit von Energieimporten aus Russland ist hausgemacht. Wer die Energiewende verschleppt und weiter einseitig auf fossile Energien setzt, verlängert die Abhängigkeit von Importen. Diese vermindert man nur mit mehr Erneuerbaren, mehr Effizienz und mehr Energiesparen.
Bevor er endlich in den Ruhestand geht, sollte sich bei der Umweltbewegung entschuldigen.
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