Livestream: China nach Corona – Politik, Wirtschaft und Weltordnung

Die Corona-Pandemie fordert das chinesische System heraus. Im ersten Quartal 2020 schrumpfte Chinas Wirtschaft erstmals seit 1976. Was heißt das für die Legitimation autoritärer Herrschaft unter Xi Jinping? Ist das Herauskehren des starken Mannes möglicherweise ein Zeichen von innerer Schwäche?

Unsere Weltordnung ist schon vor Corona ins Wanken geraten. Internationale Organisationen wie die WHO werden für nationale Interessen instrumentalisiert. Die Globalisierung steht an einem Scheideweg. Wie weit eskaliert der amerikanisch-chinesische Handelskrieg? Was passiert, wenn China als Retterin der Weltkonjunktur ausfällt?

Die Europäische Union hat in der Corona-Krise lange gebraucht, um sich zusammenzuraufen. Als globaler Akteur ist sie zunächst weitgehend ausgefallen. Was wird aus dem geplanten EU-China Investitionsschutzabkommen? Wo sieht sich Europa zwischen den USA und China? Wie soll eine gemeinsame, europäische China-Politik aussehen – und ist sie überhaupt machbar?

Über diese Fragen und mehr diskutierten Katrin Göring-Eckardt, Agnieszka Brugger und ich mit Dr. Kristin Shi-Kupfer, Forschungsleiterin Politik und Gesellschaft, Mercator Institute for China Studies (MERICS), Prof. Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Universität Kiel) und Dr. Nadine Godehardt, Stellv. Forschungsgruppenleiterin Asien, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld