Zur Vereidigung des neuen neuseeländischen Premierministers erklärt Jürgen Trittin, Sprecher für Außenpolitik:
In einer von globalen Krisen und Umbrüchen geprägten Zeit sind starke Bündnisse unerlässlich. Neuseeland ist Europa und Deutschland stets ein verlässlicher Partner gewesen. Daran gilt es mit dem Wechsel des Premierministers weiterhin anzuknüpfen. Am Mittwoch wird Chris Hipkins als Nachfolger der scheidenden neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern vereidigt. Für seine Amtszeit wünschen wir Chris Hipkins viel Erfolg.
Neuseeland ist nicht nur Wertepartner für Europa. Wir kooperieren in Fragen der Energie- und Klimapolitik. Und wir haben uns gemeinsam den geostrategischen Herausforderungen im pazifischen Raum zu stellen.
Neuseeland sieht sich aufgrund der globalen Energiekrise derzeit mit einer deutlichen Verschlechterung seiner wirtschaftlichen Lage konfrontiert, die von drastisch gestiegenen Lebenshaltungskosten und einer Wohnungskrise flankiert wird. Diesen Herausforderungen möchte sich Chris Hipkins erklärtermaßen stellen. Wie Neuseeland diesen drängenden Herausforderungen schnell und effektiv begegnet, wird für die kommenden Parlamentswahlen im Oktober entscheidend sein.
Der politischen Leistung Jacinda Arderns gilt unser Respekt. In ihre Amtszeit fiel neben der Corona-Pandemie auch das von einem Rechtsterroristen begangene Attentat von Christchurch, bei dem 51 Menschen starben. Nach dem brutalen rechtsradikalen Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch trug die Art und Weise des öffentlichen Gedenkens des Staatsoberhauptes Ardern maßgeblich zur gesellschaftlichen Versöhnung bei.
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