Europäische Souveränität gegen die neue Bipolarität. Mein Vortrag zur Außen- und Sicherheitspolitik beim Internationalen Club La Redoute e. V. in Bonn.

Europäische Souveränität gegen die neue Bipolarität. Mein Vortrag zur Außen- und Sicherheitspolitik beim Internationalen Club La Redoute e. V. in Bonn.
Zu aktuellen Äußerungen des US-Botschafters Grenell zum möglichen Teilabzug der US-Gruppen erklärt Jürgen Trittin, dass es im 2-Prozent-Ziel eine Waffe im Wirtschaftskrieg mit Europa sei.
„Die Atomkriegsuhr steht auf zwei vor zwölf“- so lautet das Resümee führender Atomforscher. Und UNO-Generalsekretär Antonio Guterres sieht die Welt erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges vor einer nuklearen Bedrohung stehen.
Vielen Menschen wurden diese Bedrohung unübersehbar in der verbalen Eskalation zwischen Donald Trump und Kim Jong-un – zwischen „little rocket man“ und dem mit dem „größeren – Atomknopf“.
In seiner ersten „State of the Union“-Rede zeigt Trump erneut, dass er mit außenpolitischer Rücksichtslosigkeit seine eigenen politischen Unzulänglichkeiten kompensieren will.
Vom 2. bis zum 5. April besuchte ich zu politischen Gesprächen Milwaukee, Wisconsin und Washington, DC. Im Mittelpunkt stand die Frage, was Europa und Deutschland von der Trump-Administration zu erwarten haben.
Die Europäische Union ist das Antimodell zu Trump. Dazu gehört auch: lieber mehr Geld für Entwicklung ausgeben als für Verteidigung.
Die Außenpolitik wird immer als größtes Hindernis für eine rot-rot-grüne Koalition gesehen. Doch gerade als Antwort auf den Trumpismus brauchen wir eine andere Außenpolitik in Europa. Nur wenn Rot-Grün-Rot dazu den Mut hat, wird es sie geben.
Zusammen mit Dr. Annegret Bendiek von der Stiftung Wissenschaft und Politik, Dr. Cornelius Adebahr von der deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Dr. Tobias Lenz von der Universität Göttingen und Harm Adam von der Europa Union habe ich am 14.11.2016 über die Zukunft Europas diskutiert. Die Veranstaltung trug den Titel „Europa und die Welt – einsam…
Den Menschen in Aleppo läuft die Zeit davon. Wir brauchen schnell eine möglichst lange Unterbrechung der Kampfhandlungen, um den Menschen humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Ich habe Zweifel daran, dass Sanktionen dazu taugen, dieses Ziel zu erreichen. Hier geht es zu meinem Interview mit der taz.
Interview with Deutsche Welle about Donald Trump and his recent comparison of Hillary Clinton with Angela Merkel.