Es ist ein gutes Zeichen, dass die USA wieder zum Multilateralismus zurückzukehren scheinen. Gerade jetzt in der größten Wirtschafts- und Gesundheitskrise der Nachkriegsgeschichte braucht es mehr Solidarität und Multilateralismus und nicht weniger.

Es ist ein gutes Zeichen, dass die USA wieder zum Multilateralismus zurückzukehren scheinen. Gerade jetzt in der größten Wirtschafts- und Gesundheitskrise der Nachkriegsgeschichte braucht es mehr Solidarität und Multilateralismus und nicht weniger.
Die G20-Staaten haben Protektionismus und Nationalismus eine Absage erteilt. Sie wollen globale Herausforderungen wie die Corona-Pandemie und die Klimakrise gemeinsam beantworten. Es schlägt die Stunde des Multilateralismus. Nur Donald Trump möchte – und wird – nicht mehr dabei sein.
Die bevorstehenden Treffen fallen mitten in eine der größten Wirtschafts- und Gesundheitskrisen der Nachkriegsgeschichte. Die Weltwirtschaft steht vor großen Herausforderungen – in diesen Zeiten braucht es mehr Solidarität und Multilateralismus und nicht weniger. Die G 20-Staaten sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen.
Der Plan von US-Präsident Donald Trump, den G7-Gipfel auf September zu verschieben und das Treffen dann zu erweitern, zielt darauf, aus den G7 eine Anti-China-Koalition zu machen. Das ist „America First“ in multilateraler Verkleidung.
Das Schuldenmoratorium für die ärmsten Länder war ein dringend nötiger Schritt. Gleichzeitig kann dieser Beschluss nur ein Zwischenschritt sein. Am Ende braucht es einen Schuldenerlass.
Anlässlich der G20-Videokonferenz erklärt Jürgen Trittin, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss: Von der Videokonferenz der G20 geht ein Aufbruchsignal aus. Die Mitglieder versprechen im gemeinsamen Statement alles zu tun, was nötig ist, um die ökonomischen und sozialen Schäden der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten. Das Abschlussstatement ist ein Plädoyer für den Multilateralismus, für die Zusammenarbeit in…
Anlässlich des G20-Gipfels in Osaka, Japan, erklärt Jürgen Trittin, wir brauchen keinen Handelskrieg, sondern fairen Handel und mehr globale Gerechtigkeit.
Das Treffen der G20-Finanzminister in Japan fällt mitten in den kalten Wirtschaftskrieg zwischen den G20-Mitgliedern USA und China. Der Streit ist längst zu einer Gefahr für die weltweite Konjunktur geworden.
Der Soziale Ungleichheit, die fortschreitende Klimakrise, drohende Handelskriege zwischen traditionell Verbündeten, bewaffnete Konflikte, die weltweit zu Hunger und Flucht führen – das sind nur einige der drängendsten Probleme, für die die internationale Gemeinschaft schnelle und nachhaltige Lösungen finden muss.
Der Gipfel von Buenos Aires legt die Schwäche der G20 schonungslos offen. Über Multilateralismus darf wegen Donald Trump nicht mehr gesprochen werden, die Reformen der Welthandelsorganisation werden zwar benannt, aber in welche Richtung diese gehen sollen, bleibt der Interpretation der einzelnen Länder überlassen. Die USA haben sich beim Klimaschutz endgültig ins Abseits gestellt, das Bekenntnis…